Archiv für Februar 2012

Aufruf von alerta zum 23.Februar

Seit 1994 findet jährlich am 23. Februar eine Fackelmahnwache auf dem Pforzheimer Wartberg statt. Unter Organisation des Neonazi-Vereins „Freundeskreis ein Herz für Deutschland“ wird hierbei der „deutschen Opfer“ des 2. Weltkriegs gedacht, die bei dem Luftangriff der Alliierten am 23. Februar 1945 ums Leben kamen. Damit findet mit 100-200 TeilnehmerInnen die größte regelmäßige faschistische Veranstaltung Baden-Württembergs statt.

Die Charakterisierung des Angriffs auf Pforzheim als „unnötiges Kriegsverbrechen“, von der regelmäßig in der Pforzheimer Öffentlichkeit zu hören ist, lässt maßgebliche historische Fakten, wie die NSDAP-Wähler, die 1933 über 50% der Pforzheimer Stimmen ausmachten oder die Beteiligung an der deutschen Rüstungsproduktion für einen von Deutschland ausgehenden Vernichtungskrieg außer Acht. Somit handelt es sich um bewusst eingesetzte Geschichtsverfälschung, die ebenso die Grundlage der „Trauerveranstältung“ der Neonazis ist. Dem gilt es ein Ende zu bereiten! (mehr…)

Warum gegen ACTA?

Zugegebenermaßen ist der Kampf gegen ACTA nicht fortschrittlich. Es handelt sich wie so oft vielmehr um einen Verteidigungskampf gegen rückschrittliche Kräfte. Wie zum Beispiel auch der Kampf gegen Nazis führt er nicht zu einer besseren Gesellschaft, sondern soll eine schlimmere Gesellschaft verhindern.
Neben dem Mangel an Demokratie, der Intransparenz beim Erstellen des Vertrages und natürlich den neu erschaffenen Überwachungsmöglichkeiten, über die sich die meisten hier anwesenden Gruppen und Einzelpersonen völlig zu Recht aufregen, möchten wir mit diesem Flugblatt eine weitere Perspektive einbringen, die gegen ACTA spricht. (mehr…)