Archiv für Oktober 2011

SDS Konstanz in Aktion: Kein Platz für Rüstungsforschung

Coole Aktion von unseren Genossinnen und Genossen aus Konstanz zur Erstsemestereinführung

Podcast zur Jahreshauptversammlung

Einsteigerprogramm für “Linksextremismus”

Ein schöner Kommentar von unseren Genossinnen und Genossen aus Ludwigsburg zum neuesten Furz, den sich der Verfassungsschutz in den Kopf gesetzt hat:

Das Einsteigerprogramm “Linksextremismus” der Linksjugend [’solid] Ludwigsburg ist ein Beitrag zur Aktivierung und Politiserung gegen Ausbeutung und Krieg und für mehr Umweltschutz und Demokratie. Damit ist es Teil des ganzheitlichen Ansatzes zur umfassenden Auseinandersetzung mit allen Erscheinungsformen des Kapitalismus. Das Programm richtet sich an Personen, die sich dazu entschieden haben, sich dem Einflussbereich sogenannter linksextremistischer Strukturen anzuschließen, den Einstieg jedoch aus eigener Kraft nicht schaffen. (mehr…)

“Es ist nicht die Krise – es ist das System!”

“Grenzenlose Solidarität statt kapitalistischem Überlebenskampf!”

15. Oktober 2011 – 16 Uhr
Karlsruhe – Werderplatz

Zugtreffpunkt Pforzheim:
Bahnhof Pforzheim: 14:00 Uhr | Gleis 4 (Abfahrt: 14:18, Ankunft 14:38)

Aufruf:

In der griechischen Bevölkerung wächst die Wut: Demonstrationen, Streiks, Besetzungen. Seit der Ankündigung der Sparmaßnahmen durch die griechische Regierung und der EU traten zum wiederholten Male tausende Menschen auf die Straße, um ihren Unmut darüber kund zu tun.
Im Gegensatz zu den Protesten 2008, die die Ermordung des 15-jährigen Alexandros Grigoropoulos thematisierten, ist nun die Ausweitung der Finanz- und Staatskrise deutlich zu erkennen. Der Schwerpunkt der Teilnehmer_innen an den Protesten setzt sich jetzt nicht mehr nur aus den prekarisierten und einkommensschwachen Bevölkerungsteilen Griechenlands zusammen, sondern breitet sich längst über alle gesellschaftlichen Schichten aus. Allein in Athen und Thessaloniki protestierten rund 20.000 Menschen im Zuge des 24-stündigen Generalstreiks am 11. Mai diesen Jahres gegen die geplante Erhöhung der Arbeitszeiten, welche die Sparmaßnamen der Regierung vorsehen. Drei Wochen später versammelten sich sogar 500.000 Menschen im Athener Zentrum, um sich gegen Kürzungen bei Gehalt und Rente zu wehren.
Die “Krise” wird nicht von einzelnen Staaten verschuldet, denn sie ist ein zyklisch auftretender fester Bestandteil des Kapitalismus:

“Als ökonomische Krise bezeichnet man schwere Störungen der ökonomischen Reproduktion einer Gesellschaft. In einer kapitalistischen Ökonomie heißt dies, dass ein großer Teil der produzierten Warenmenge nicht mehr absetzbar ist: Nicht etwa weil kein Bedürfnis für die entsprechenden Produkte bestehen würde, sondern weil kein zahlungsfähiges Bedürfnis vorhanden ist. Das Warenkapital lässt sich nicht mehr vollständig in Geldkapital verwandeln, sodass sich das vorgeschossene Kapital immer schlechter verwertet und die Akkumulation abnimmt. Damit vermindert sich die Nachfrage der kapitalistischen Unternehmen nach den Elementen des produktiven Kapitals, also nach Produktionsmitteln und Arbeitskräften. Massenarbeitslosigkeit und ein Rückgang der Kaufkraft der Arbeitnehmer_innen sind die Folgen, was zu einem weiteren Rückgang der Nachfrage führt und die Krise verschärft.

Der Kapitalismus ist zwar nicht die einzige Produktionsweise, in der neben ungeheurem Reichtum riesige Armut existiert, er ist allerdings die einzige Produktionsweise, in der der Überfluss an Gütern ein Problem darstellt, unverkäufliche Güter zum Ruin ihrer Besitzer führen und es gleichzeitig Menschen gibt, denen es am nötigsten fehlt und denen es auch nicht gelingt, das einzige worüber sie verfügen – ihre Arbeitskraft – zu verkaufen.“ (Nach Heinrich; “Kritik der politischen Ökonomie – Eine Einführung” , theorie.org 2005) (mehr…)

Naziaufmarsch in Offenburg abgesagt?

Laut der „Badischen Zeitung“ wurde der für den 22. oktober angekündigte Naziaufmarsch abgesagt. Die Proteste gegen Naziaufmärsche werden trotzdem statt finden und mit dem Gedenken an die Jüdinnen und Juden, die an jenem Tag vor 61 Jahren nach Gurs deportiert wurden und die die Nazis mit ihrem Aufmarsch verhöhnen wollten, gekoppelt. Außerdem kann natürlich nicht ausgeschlossen werden, dass die Nazis an dem Tag doch noch auf die Straße wollen.